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Deutscher Städteatlas
| 1. Lieferung |
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Städtelagen: |
Bad Mergentheim, Buxtehude, Dortmund, Gelnhausen, Isny,
Neuwied, Öhringen, Regensburg, Schleswig, Warburg |
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Autoren: |
Heinz Stoob |
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| 2. Lieferung |
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Städtelagen: |
Burghausen, Freiberg, Friedrichstadt, Fritzlar, Goslar,
Köln, Königsberg, Lingen, Marsberg, Memel, Oppeln, Saalfeld,
Saarbrücken, Torgau, Weiden |
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Autoren: |
Karlheinz Blaschke, Wilfried Ehbrecht, Kurt Forstreuter,
Hansgerd Hellenkemper, Walther Hubatsch, Hanns Klein, Walter
Kuhn, Jürgen Lafrenz, Heinz Stoob |
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| 3. Lieferung |
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Städtelagen: |
Colditz, Donaueschingen, Frankenstein, Goldberg,
Lippstadt, Lübeck, Marienwerder, Salzwedel, Ulm, Wetzlar |
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Autoren: |
Karlheinz Blaschke. Wilfried Ehbrecht, Friedrich
Bernward Fahlbusch, Walther Hubatsch, Walter Kuhn, Heinz
Eugen Specker, Heinz Stoob, Hartwig Walberg, Hugo Weczerka |
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| 4. Lieferung |
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Städtelagen: |
Aachen, Bautzen, Bad Frankenhausen, Breisach, Breslau,
Essen, Kaiserslautern, Kulmbach, Küstrin, Weißenburg |
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Autoren: |
Karlheinz Blaschke, Friedrich Bernward Fahlbusch,
Heinz-K. Junk, Eugen Reinhard, Michael Schmitt, Heinz |
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| 5. Lieferung |
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Städtelagen: |
Altenburg, Brandenburg, Lüneburg, Potsdam, Xanten |
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Autoren: |
Felix Escher, Uta Reinhardt Winfried Schich, Michael
Schmitt, Hans Karl Schulze, Frank Werner |
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| 6. Lieferung |
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Städtelagen: |
Weimar |
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Autoren: |
Jürgen Lafrenz |
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Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicum Internationalis
Herausgeber: Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz, Peter Johanek; Kartographie und Redaktion: Dieter Overhageböck
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Der
Deutsche Städteatlas wird im Auftrag des Kuratoriums für
vergleichende Städtegeschichte von Dr. Wilfried Ehbrecht, Prof. Dr. Jürgen
Lafrenz und Prof. Dr. Peter Johanek herausgegeben und von ihnen und namhaften
Sachkennern im Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Wilhelms
Universität zu Münster bearbeitet. Er gehört in den Rahmen der Städteatlanten
europäischer Länder, die zeitlich parallel erscheinen oder vorbereitet werden.
Daher stützt er sich in wichtigen Teilen auf das Gesamtvorhaben »Europäischer
Städteatlas« der Internationalen Kommission für Städtegeschichte. Er
umfaßt mit Zustimmung der osteuropäischen Historiker auch einige ausgewählte,
ehemals deutsche Städte in Polen und dem russischen Protektorat. Diese
Städteatlanten haben das Ziel Quellenmaterial aus zahlreichen Archiven der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit Bibliographien zur Stadtgeschichte
zu erschließen. Der Deutsche Städteatlas wird in Stadtmappen die
Städtelagen von 70 Städten umfassen, die als Typenübersicht alter, bedeutender
und besonders interessanter deutscher Städte beispielhaft für alle deutschen
Städte sind.
Diese
Edition der ersten Fluraufnahmen, der sogenannten Urkataster, die zwischen 1790
und 1850 vermessen wurden, ist das Kernstück jeder Städtelage. Vierfarbig und
parzellengenau zeigt die Katasterkarte, der Urstadtplan, das Grundrißbild der
jeweiligen Stadt vor dem Eisenbahnbau, der Industrialisierung und der
Citybildung, und stellt somit den ersten exakt vermessenen Stadtplan dar. Die
Karte wird im einheitlichen Maßstab 1:2500 neu kartographiert. Die
Grundstücksnutzung und die Beschriftung werden aus den gesondert aufbewahrten
Flurbüchern entnommen und hinzugefügt. Ergänzt wird die Karte durch die
Höhenlinien, die aus anderen Karten entwickelt werden. In der vorgelegten Form
kommt ihr urkundliche Beweiskraft zu.
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Eine
moderne Stadtkarte 1:5000 und eine Umlandkarte 1:25000, eine Zusammensetzung der
Urmeßtischblätter, stellen die Verbindung zur Gegenwart und zur Umgebung her.
Durch die Maßstabsreihe von 1:2500 über 1:5000 bis 1:25000 ist immer ein
direkter Vergleich aller Karten gegeben. Mit den weiteren thematischen Beikarten
besteht erstmalig die Möglichkeit einer umfassenden Grundrißinterpretation. Eine
Wachtumsphasenkarte 1:5000 dokumentiert und erklärt die Entwicklung der Stadt
von dem Beginn der Stadtbildung, also ihrer Gründung, bis zur Neuzeit, wobei
auch verschwundene Baulichkeiten mit einbezogen werden. Stadtansichten und
Siegelabbildungen ergänzen die Städtelage. Der kommentierende Text gibt den
neuesten Forschungsstand deutscher Landes- und Städtegeschichte wieder.
So
verbindet der Atlas Quelle und Interpretation ohne sie zu vermischen. Durch die
Deckung des historischen mit dem modernen Grundriß gleichen Maßstabs werden oft
erstaunliche Umformungen von Stadt und Umland in den letzten 200 Jahren
offengelegt. So ermöglicht das Werk dem Bürger, der Verwaltung, der Schule und
der Heimatpflege und vielen anderen mehr einen tiefen Einblick in die Geschichte
„ihrer” Stadt, sowohl als vergleichende Rückschau, wie auch in vorausblickender
Planung. Wer also an der Geschichte einer einzelnen Stadt oder an der deutschen
Stadtentwicklung interessiert ist, kann an dem Deutschen Städteatlas
nicht vorbeigehen. |
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