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Das Wichtigste Auf einen Blick Historie
Ansicht der Stadt Siegen (1839)
 
  Mittelalter Neuzeit Gegenwart
1079
bis 1089 erste urkundliche Erwähnung von Siegen in einer Urkunde des Ebf.s Sigwin von Köln
1150
Mitte 12. Jh. Erwähnung der St. Johannes-Kapelle bei Siegen in einer Handschrift
1150
In der zweiten Hälfte des 12. Jh.s wird Siegen wiederholt im Zusammenhang mit den Wunderheilungen genannt, die sich am Grabe des Kölner Ebf.s Anno II. (1056-1075) zugetragen haben sollen.
1170
Entstehung der Neuanlage der Stadt, die nach der im Zentrum erbauten Kapelle „Nikolaistadt“ genannt wurde, zwischen 1170 und 1220
1200
die ins 13.Jh. zu datierende Bergbausiedlung auf dem Altenberg vermutlich unter Kölner Herrschaft
1215
Erwähnung von Siegen in einer Urkunde vom 3. April 1215; Privilegien vom Mainzer Eb. Siegfried für das Kloster Hachborn bestätigt; indirekte Bestätigung der Existenz der Pfarrkirche St. Martin
1220
Siegen im alleinigen Besitz der nassauischen Grafen bis zum Beginn der 1220er Jahre
1224
Bezeichnung von Siegen erstmals offiziell als Stadt in der Urkunde von 1224
1248
erstmals Nennung der consules civitatis Sygensis und eines magister civium in einer Urkunde von 1248, die in einer Abschrift des 15. Jh.s überliefert ist,
1250
Mitte des 13. Jh.s Gründung einer klösterlichen Niederlassung außerhalb des ummauerten Bereichs der Stadt Siegen
1289
ältestes Siegel in neun Exemplaren aus der Zeit von 1289-1317 bekannt
1303
bedeutsame Privilegien für die Verfassungsgeschichte Siegens datieren aus den Jahren 1303 und 1305
1305
Verleihung des Soester Stadtrechts zusammen mit der Übertragung bürgerlicher Gerichtsstandsrechte durch den Kölner Ebf.
1306
, 1308 und 1309 Erwähnung von Mühlenbetrieben in Siegen
1311
Der Siegener Pfarrer Johannes stiftete 1311 zahlreiche Einkünfte zur Ausstattung des Marienaltars in der Siegener Pfarrkirche St. Martin.
1401
Zu Beginn des 15. Jh.s Anstieg der Zahl der Hütten im Siegerland auf 25
1404
im Bodenzinsregister von 1404 werden erstmals namentlich Straßen und Quartiere aufgeführt
1410
in einem Archidiakonatsverzeichnis (als Abschrift des 15. Jh.s) Bezeichnung von Siegen und Netphen als „sedes“-Kirchen
1414
Ende des Kondominat, d. h. die Mitherrschaft des Kölner Erzstiftes in Siegen wohl um 1414.
1463
28 Hütten und 11 Hammerwerke in Betrieb
1489
Franziskaner-Minoriten-Orden, mit Kloster in der Kölner Straße geweiht
 
 
 
 
Quelle: